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Honeywell Building Solutions

Honeywell präsentiert die nächste Generation des Enterprise Building Integrator (EBI), der Command and Control Suite (CCS) und des Digital Video Manager (DVM). Die Lösungen bauen auf der Plattform Honeywell Forge for Buildings auf.

Sie tragen zur Effizienz und Überwachung von Gebäuden bei, straffen komplexe Funktionen und ermöglichen Einsparungen im gesamten Unternehmen. Eine wesentliche Anforderung ist die Sicherheit von Gebäuden sowie deren Bewohnern und Nutzern. Neben EBI, CCS und DVM bringt Honeywell deshalb auch ein ganzes Portfolio erweiterter Cybersicherheitslösungen auf den Markt, die Unternehmen dabei unterstützen, sich vor dem steigenden Risiko unerwarteter Angriffe auf Daten, Netzwerksysteme und Gebäudeinfrastruktur zu schützen. 

„Wenn wir Gebäude noch intelligenter, effizienter und effektiver machen wollen, benötigen wir Betriebssysteme, die laufend das Ressourcenmanagement verbessern“, erklärte Mark Verheyden, Präsident von Honeywell Building Solutions. „Diese Systeme tragen zur Sicherheit und zum Schutz von Menschen bei, sie verbessern die Gebäudenutzung und schützen betriebsrelevante Daten und Prozesse. Die ‚Gesundheit‘ eines Gebäudes kann den Geschäftserfolg beeinflussen.“

Neue Produktversionen für bessere Übersicht, Schutz und Visualisierung

Die genannten Technologien nutzen die IoT-Konnektivität moderner Gebäude, interoperable Systeme, Datenaustausch sowie adaptive Arbeitsabläufe, um Eingaben und Informationen in implementierbare Ergebnisse umzuwandeln. Zu den wichtigsten Verbesserungen zählen:

  • EBI R600 – Das Gebäudemanagementsystem von Honeywell trägt zur Anbindung, Überwachung und Verwaltung der wichtigsten Gebäudefunktionen bei, es erhöht Komfort und Sicherheit und kann im Vorfeld die Investitionskosten senken. Die offene IoT-Plattform lässt sich in zahlreiche Systeme und Geräte von Drittanbietern sowie in Cloud-Applikationen und mobilen Anwendungen integrieren. Nach mehr als 23 Jahren Marktpräsenz verfügt EBI über mehr als 150 Millionen IoT-Verbindungen in Gebäuden weltweit.
  • DVM R700 – Das erweiterte digitale Überwachungssystem bietet eine detaillierte Betriebsübersicht und integrierten Schutz für das gesamte Unternehmen. Dank verbesserter Kamera-Server sind detailliertere Ansichten möglich, während zugleich der Speicherbedarf und die Hardwarekosten sinken.
  • CCS R300 – Die Software zur Gebäudevisualisierung mit intuitiver Benutzeroberfläche stellt dem Personal die leistungsstarke Plattform über zoombare Kartennavigations- und Editierfunktionen bereit. Damit lassen sich Campus oder weit verteilten Liegenschaften effizient überwachen. 

EBI600, DVM700 und CCS300 lassen sich in Honeywell Forge for Buildings integrieren, einer von Honeywell entwickelten, erweiterten Softwarekategorie namens Enterprise Performance Management. Honeywell Forge for Buildings ist eine integrierte Plattform, die eine Brücke zwischen den Betriebsdaten von Anlagen, Prozessen, Anwendungen von Drittanbietern und Mitarbeitern einerseits und maschinellem Lernen andererseits schlägt. Mithilfe dieser aussagekräftigen Datenanalyse wird die Gebäudeleistung verbessert und die Produktivität gesteigert. 

„Kunden mit gewerblich genutzten Gebäuden und kritischer Infrastruktur haben oft ähnliche Anforderungen: Sie wollen optimierte Abläufe, reduzierte Kosten sowie mehr Sicherheit und einen verbesserten Schutz“, sagte Verheyden. „Die Wege, um diese Ziele zu erreichen, sind aber oft sehr unterschiedlich – je nachdem, ob es sich etwa um ein Krankenhaus oder einen Flughafen handelt. Im Rahmen unserer erweiterten integrierten Angebotsplattform können die operativen Teams die Services mit neuartigen Bedienoberflächen und interaktiven Optionen an die spezifischen Bedürfnisse anpassen.“ 

Neue Services für den Schutz der OT-Umgebung  

Beim Schutz der Datenintegrität und Anlagen richtet sich oftmals die meiste Aufmerksamkeit auf die Informationstechnologie (IT). Die Operationelle Technologie (OT), also Systeme zur Überwachung, Steuerung und Sicherung von Prozessen, Geräten und Betriebsumgebungen, sind jedoch ebenfalls ein möglicher Einstiegspunkt für Bedrohungen in Netzwerken. Deshalb erfordern sie in der heutigen, zunehmend vernetzten Technologielandschaft oft dieselbe oder sogar noch mehr Sorgfalt. 

Honeywell erweitert seine Cybersicherheitsdienste und -produkte für die OT-Umgebung von Gebäuden, damit Kunden ihre Anlagen und Menschen noch besser schützen können. Die Lösungen von Honeywell Forge Cybersecurity umfassen:

  • Bestandsaufnahme der Cybersicherheit: Die OT-Systeme von Gebäuden werden zunächst professionell überprüft. Ziel ist festzustellen, wie die Systeme im Vergleich zu Best-Practice-Beispielen innerhalb ihrer Branche abschneiden und potenzielle Schwachstellen oder Lücken zu identifizieren. Das Ergebnis ist ein detaillierter, umsetzbarer Bericht, der Unternehmen dabei hilft, mögliche Maßnahmen zu priorisieren und somit den Status der Sicherheit in der OT zu erhöhen. 
  • Sicheres Systemdesign und Konfiguration: Nach der eingehenden Überprüfung muss die bestehende OT-Infrastruktur weiterentwickelt und modifiziert werden, um sowohl die Netzwerk- als auch die Anwendungsebene besser zu schützen. Damit werden das Risiko eines Angriffs und die dadurch verursachten Kosten reduziert.  
  • Cybersicherheits-Geräte und -Software: Zur Überwachung und zum Schutz der OT-Systeme werden Unternehmen bei der Installation und Wartung von Hard- und Software für die Cybersicherheit unterstützt. Dazu gehören unter anderem Firewalls, erweiterte Endpoint-Sicherheit, Lösungen zur sicheren Nutzung von USB-Sticks sowie Backup- und Wiederherstellungsgeräte.
  • Cybersicherheits-Systemüberwachung und Fernsteuerung: Die OT-Infrastruktur und Systeme werden kontinuierlich überwacht, um Warnmeldungen über die Systemleistung oder Sicherheitsprobleme bereitzustellen. Für ein zusätzliches Maß an Sicherheit kann dieses Monitoring auf Fernsteuerungsdienste sowie auf das 24/7 Security Operation Centre (SoC) von Honeywell ausgedehnt werden. 
  • Vorbereitung und Beratung: Die richtige Vorbereitung ist entscheidend. Es gilt daher, geeignete Prozesse aufzubauen, um bei Vorfällen schnell reagieren zu können. So können Unternehmen einen Zwischenfall effizient eindämmen, die Maßnahmen nach Dringlichkeit priorisieren und letztendlich die negativen Auswirkungen so weit wie möglich beheben, um den normalen Geschäftsbetrieb schnell wiederherzustellen. 

 „Die zunehmende Vernetzung mit OT-Systemen erhöht in der Regel die Sicherheit, sorgt für mehr Transparenz und ermöglicht eine effizientere Behebung bisher gar nicht identifizierter Sicherheitsprobleme. Es handelt sich um einen proaktiveren Ansatz zur Überwachung und Wartung der Systeme. Vorbei die Zeit, in der OT-Systeme nicht verwaltet, gepatcht oder überwacht wurden“, sagte David Trice, Vice President und Geschäftsführer von Honeywell Connected Enterprise, Buildings.

Über Honeywell Building Technologies

Honeywell Building Technologies (HBT) ist ein globaler Geschäftsbereich mit mehr als 23.000 Mitarbeitern. HBT entwickelt Produkte, Software und Technologien, die in über 10 Millionen Gebäuden weltweit zu finden sind. Gewerbliche Gebäudeeigentümer und Bewohner nutzen unsere Technologie, um sicherzustellen, dass ihre Anlagen sicher, energieeffizient, nachhaltig und produktiv sind.

Quelle: Honeywell

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