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Der Smart Readiness Indicator bietet Energieunternehmen neue Möglichkeiten für Dienstleistungsangebote. (Quelle: Geralt/Pixabay.com)

Die neue EU-Gebäudeeffizienz-Richtlinie fordert die Entwicklung eines „Smart Readiness Indicators (SRI)“ für Gebäude. Eine neue Grundlagenstudie des BDEW und der HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung, zeigt jetzt einen pragmatischen Lösungsansatz und berücksichtigt bisher veröffentlichte Erkenntnisse der EU.

Smart Readiness Indicator

Der Indikator bewertet die technologische Fähigkeit eines Wohngebäudes, mit Nutzer und Netz zu interagieren sowie seinen Betrieb energieeffizient zu regeln. Der Einsatz von Smart Metern, die Einbindung von Ladestationen für Elektromobilität, Energiespeichern und Energiemanagementsystemen sind wesentliche Anforderungen, die in die Bewertung einfließen. Dabei stehen die bereits installierte Technik und die vorhandene Infrastruktur für mögliche Erweiterungen auf dem Prüfstand. Der Indikator soll Gebäudeeigentümern, Mietern und Investoren Orientierung geben, inwieweit bestehende oder neu zu errichtende Gebäude zeitgemäßen technologischen Anforderungen gerecht werden.

Smart Home

„Der Indikator wird dazu beitragen, dass sich der Wert eines Gebäudes in Zukunft auch daran messen lassen muss, wie intelligent das Haus vernetzt ist“, sagt Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Der ‚Intelligenzindikator‘ könnte die Nachfrage nach smarten Immobilien ankurbeln. Energieunternehmen haben hier eine große Chance, ihre Kompetenz als Zuhause-Branche Nummer Eins einzubringen und neue Dienstleistungen zu entwickeln, die Gebäude effizienter und intelligenter machen.“

Die Grundlagenstudie „Smart Readiness Indicator“ wurde von der EBZ Business School und dem Wuppertal Institut erstellt. (fei)

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