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CEGA 2018

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CEGA: Zweiter Kongresstag

Nach einer sehr gelungenen Abendveranstaltung im angenehmen Ambiente des Kurhauses Baden-Baden, die die Teilnehmer für weiteren fachlichen und persönlichen Austausch nutzten, begann der zweite Kongresstag mit weiteren Vorträgen im Bereich Gebäudeautomation, Trinkwasser-Installationen sowie Anwendungen in der Lüftungs- und Klimatechnik. Prof. Dr.-Ing. Hans Messerschmid, Hochschule Esslingen, stellte Grundlagen der Auslegung von Wohnungsstationen einschließlich Berechnungsbeispielen vor. Ein anschauliches und präzises Verfahren zur Dimensionierung von Trinkwassererwärmungsanlagen mit DIN EN 12831-3 konnte Prof. Dr.-Ing. Boris Kruppa, Technische Hochschule Mittelhessen, den Kongressteilnehmern erläutern.

Digitalisierung

Nach der Mittagspause ging es noch einmal in großer Runde um die Digitalisierung von Gebäuden. Johannes Wiesinger, Prokurist bei der Drees & Sommer Advanced Building Technologies GmbH, stellte anschaulich dar, welche Möglichkeiten sich gegenwärtig schon durch eine umfassende Digitalisierung von Bürogebäuden realisieren lassen. So könne beispielsweise per Datenübertragung mit einer Smartphone-App bereits beim Verlassen der Wohnung automatisiert ein Parkplatz in der Büro-Tiefgarage reserviert und innerhalb des Bürogebäudes der Weg zum tagesaktuellen Arbeitsplatz durch das Smartphone gewiesen werden. Dort seien Raumklimaparameter und Sitzposition bereits nutzerindividuell voreingestellt.

Eine Kurzumfrage bei den Zuhörern ergab interessanterweise, dass weniger als die Hälfte der anwesenden TGA-Experten gerne in einem derartig digitalisierten Gebäude arbeiten würde. Breitere Akzeptanz würde sich vermutlich durch eine mehr an den Nutzerbedürfnissen und weniger an technischen Möglichkeiten orientierten Planung der Funktionalitäten erreichen lassen. Weitgehende Einigkeit unter den Teilnehmern herrschte jedoch bei der Einschätzung, dass die Digitalisierung enorme Potenziale bietet und neben der klassischen Gebäudetechnik eine erhebliche Anzahl von Akteuren aus anderen Bereichen dieses Thema besetzen möchte.

Fachausstellung

Eine Fachausstellung rundete das CEGA-Programm ab. An den Ausstellerständen konnten die Teilnehmer die Pausen zwischen den Vorträgen nutzen und interessante Fachgespräche führen. Diese Chance nutzten zur Freude der Aussteller auch viele. „Auf der CEGA haben sich für uns aufgrund der zahlreichen Gespräche mit den Fachbesuchern konkrete Geschäfts- und Kooperationsmöglichkeiten ergeben. Die von uns besuchten Vorträge waren gut moderiert, das gesamte Organisationshandling und die Ausstellerbetreuung waren vorbildlich. Auf der CEGA 2020 möchten wir wieder präsent sein“, sagte beispielsweise Peter Scharf, Solution Architect Building Technology, PHOENIX Contact Deutschland GmbH.

„Die Teilnehmer entsprachen genau unserer Zielgruppe, die Aussteller kamen aus unterschiedlichen Branchen – eine gute Mischung. Auch die Abendveranstaltung war sehr gut. Wir kommen gerne wieder“, resümierte Manuel Emmerich, Regional Manager West-Germany, Switzerland, Victaulic. Martin Hardenfels, Leiter Projektvertrieb bei der WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG: „Die CEGA 2018 hat gehalten, was sie versprochen hat – es war ein perfekter Dialog zischen Anwendern, Forschung, Lehre und Herstellern.“

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    An den Ausstellerständen konnten sich die Teilnehmer über aktuelle Produkte und Entwicklungen informieren.

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    Die Aussteller kamen aus unterschiedlichen Fachbereichen – auch PHOENIX Contact war mit von der Partie.

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    Am Stand der Testo SE & Co. KGaA.

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    WAGO war ebenfalls präsent auf der CEGA.

    Fazit

    Am Ende des zweiten Veranstaltungstages zog auch Kongressleiter Prof. Dr.-Ing. Uwe Franzke ein durchweg positives Fazit: „Es war eine tolle Veranstaltung wie auch schon vor zwei Jahren. Durch unseren Call for Papers konnten wir die Qualität der Vorträge im Vergleich zu unserer Erstveranstaltung sogar noch steigern.“ Prof. Dr.-Ing. Christoph Kaup, Geschäftsführender Gesellschafter der Howatherm Klimatechnik GmbH und Vorstandsvorsitzender des Fachverbandes Gebäude-Klima e.V. (FGK), lobte die vielfältigen Themenbereiche und die Möglichkeit für die Referenten, sich etwas mehr Zeit als gewöhnlich für Ihre Vorträge zu nehmen.

    Zusätzlich regte er an, ergänzende Workshops auf der nächsten CEGA anzubieten, um die Teilnehmer noch aktiver miteinzubinden. „Das World-Café war hierfür bereits ein sehr guter Start“, lobte Kaup, der als Teilnehmer die CEGA besuchte. Zum Abschluss bedankte sich Prof. Dr.-Ing. Uwe Franzke bei den Teilnehmern für ihr Interesse und kündigte bereits die dritte Auflage der CEGA für 2020 an. „Viel näher als hier kommen Sie an die Menschen hinter der Normung nicht heran“, so Franzke. (fei)

    Prof. Dr.-Ing. Christoph Kaup (links) und Kongressleiter Prof. Dr.-Ing. Uwe Franzke waren sich einig, dass sich die CEGA als wichtiger Branchenkongress bewährt hat.

    Prof. Dr.-Ing. Christoph Kaup (links) und Kongressleiter Prof. Dr.-Ing. Uwe Franzke waren sich einig, dass sich die CEGA als wichtiger Branchenkongress bewährt hat.

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