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Trotz steigender Kosten entscheiden sich viele Hauseigentümer weiterhin für Gasheizungen – allein in den vergangenen zwei Jahren wurden über 1,2 Mio. neue Anlagen installiert. Doch die Rahmenbedingungen verschlechtern sich rapide: Durch den steigenden CO2-Preis, zunehmende Netzentgelte und gesetzliche Einschränkungen wird das Heizen mit Gas in den kommenden Jahren deutlich teurer, zeigt eine aktuelle Kostenprognose von co2online (www.co2online.de).

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Traditionelle Abrechnungsprinzipien, die für klassische Kesselanlagen entwickelt wurden, sind für diese modernen Systeme oft ungeeignet, da die Effizienz von Wärmepumpen stark von variierenden Betriebsbedingungen beeinflusst wird. Dies betrifft insbesondere die Aufteilung der Kosten für Raumheizung und Trinkwarmwasser sowie mögliche saisonale Verbrauchsschwankungen.

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Beim Thema Heizung, Sanierung und Strom herrschen Unmut und Resignation in der Gesellschaft. Den aktuellen Stand kann Prof. Dr. Michael Schaub erklären. Er lehrt und forscht seit dem Sommersemester 2023 an der Fakultät Design der Hochschule Coburg im Bereich Energieeffiziente Gebäudetechnik. Zuvor war der 34-jährige in der Technologie-Vorentwicklung und Forschungskoordination für einen großen Heizungstechnik-Hersteller sowie als Teamleiter der Forschungsgruppe Heiz- und Kühlsysteme am Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin.

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Winterliche Witterung erhöht seit einigen Wochen schon die Nachfrage nach Pellets. Beides wirkt sich im Februar erstmals deutlich auf den Pelletpreis aus: Er ist um 18,6 Prozent auf nun 363,21 Euro/Tonne (t) gestiegen. Laut der Erhebung des Deutschen Pelletinstitut (DEPI) kostet eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets demnach 7,26 Cent. Der Preisvorteil gegenüber Heizöl liegt bei rund 25 Prozent. Das DEPI rät Betreibern von Pelletheizungen zum Brennstoffkauf im Frühjahr oder Sommer.